Asperger – und dann?

Tja, so einfach wie ich mir das vorgestellt habe, ist das dann wohl doch nicht… Es ist das eine, sich zu sagen „Nimm’s locker“ und das andere, es dann auch tatsächlich zu schaffen… Wer mein Blog hier schon länger liest, hat meine Reise zur Selbsterkenntnis mitbekommen: Vom Entdecken, dass es sowas wie Hochsensibilität gibt (Danke, Bettina!), über verschiedene Tests zu Hochbegabung oder (wie sich später rausstellte männlichem) Asperger bis hin zum Erfahren von und wirklichen Wiedererkennen in der weiblichen Form von Asperger… (Thanks so much, Charlie!)

Asperger – und dann? weiterlesen

Nach 36 Jahren endlich gefunden

Nacts auf der MondscheinalleeEin Lieblingsbuch meiner Kindheit war „Nachts auf der Mondscheinallee“ von Margot Potthoff. Darin geht es um die Geschwister Jan und Pepi, die ihre Weihnachtsferien auf einem Bauernhof im Taunus verbringen, der in Wirklichkeit ein Refugium für Fabelwesen ist. Der Geist Graf Ambrosius und Karlchen, der Vampir, sind in die Nixe Babett verliebt, die Hexe Madame Adele ist eifersüchtig und der Zentaur Titus liebt Fernsehen und Bier. Der Drache Kuno frisst alles, was er kriegen kann, und die Buschelfe Hortense mit ihrer Tochter Aline ist viel zu vornehm für all das. Und dann kommt auch noch ein Teufel vorbei… Ich liebte dieses Buch!
Nach 36 Jahren endlich gefunden weiterlesen

Mein „Königswinter-Syndrom“

Nachdem ich in Reaktion auf meinen letzten Blogbeitrag sehr gute Tipps in Sachen Literatur für Asperger-Frauen bekommen habe, möchte ich noch etwas dokumentieren: Seit ich denken kann höre ich von anderen, dass ich so wahnsinnig schnell sei. Mir selbst kommt das überhaupt nicht so vor. Ich beeile mich auch nicht. Das ist meine für mich völlig normale Geschwindigkeit. Ein Freund hat dafür den Begriff „Rocket Woman“ für mich eingeführt. Mein Mann Thomas nennt es mein „Königswinter-Syndrom“. Mein „Königswinter-Syndrom“ weiterlesen

Mein eigenes Etikett

Nachdem ich mich nun einige Zeit mit den (leider nur unbefriedigend voneinander abgrenzbaren) Definitionen von Hochsensibilität, Asperger und was Forschern sonst noch so dazu einfällt herumgeschlagen habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass mich das alles bloß noch mehr verunsichert, anstatt zu helfen. Auf der positiven Seite: Ich weiß jetzt, ich bin nicht allein. Wie das dann letztendlich heißt, welches Etikett ich mir also dafür umhängen sollte, ist mir ganz ehrlich gesagt wurscht. Mit mir ist ja nichts falsch (hat nur 40 Jahre gedauert, das zu begreifen), sondern ich ticke halt nicht wie der Durchschnitt. Und mal ganz ehrlich: Wer will das denn???

Mein eigenes Etikett weiterlesen

Von wegen emanzipiert!

Leider muss ich immer wieder feststellen, dass sich Frauen oft selbst klein machen und sich nichts zutrauen. „Das kann ich nicht“, oder „Da bin ich doch eh zu blöd dafür“ heißt es dann. Aus der Haut fahren könnte ich schließlich, wenn noch ganz unterwürfig hinterher kommt „Wenn heute Abend mein Mann heimkommt, dann frag ich den“! AAARGH!

Von wegen emanzipiert! weiterlesen

Mensch!

bloggerfuerfluechtlinge

Der älteste mir bekannte Urahn meines Familiennamens ist Ende des 18. Jahrhunderts aus einem unbekannten anderen Ort in ein Dorf in Rheinland-Pfalz gekommen, von wo aus er mit seiner Frau und ihrer Familie in die Batschka auswanderte. Genauer gesagt in einen Ort, der heute an der serbisch-ungarischen Grenze liegt. Dort wurden die folgenden Generationen geboren bis ihre letzten Nachfahren im 2. Weltkrieg interniert und schließlich vertrieben wurden. So kamen sie zurück nach Deutschland. Als Flüchtlinge.
Mensch! weiterlesen

Into the woods and the Jeremy days

When I heard that „Into the woods“ had been made a movie, I remembered the person who had introduced me to this musical about 25 years ago. His name was Jeremy from Bridgewater, New Jersey and he was an exchange student at my school in Speyer, Germany. He lived at my friend Christian’s house. He kept singing and quoting the muscial all the time and he said he wanted to become an actor. As life goes, we never heard from him again once he was back in the US… But we still wonder: Where is he today and what has become of him? Into the woods and the Jeremy days weiterlesen

Meine Lieblingstasse

Stefan Evertz hat zur Blogparade in Sachen Lieblingstasse aufgerufen. Dem komme ich hiermit gern nach:

Meine Lieblingstasse stammt von einem Besuch auf dem Bonner Weihnachtsmarkt mit meiner Mutter. Sie schenkte meinem Mann und mir zwei handgetöpferte rote Tassen mit Sonnenmotiv für das tägliche Frühstück. Mein Mann nutzt inzwischen eine andere, größere Tasse, die wir später ebenfalls auf dem Weihnachtsmarkt entdeckt haben, als wir vergeblich nach weiteren Geschwistern der roten Tassen suchten. Ich habe mich aber von Anfang an in diese hier verliebt: Meine Lieblingstasse weiterlesen